Der Unicode als Standard für die öffentliche Verwaltung

Die öffentlichen Verwaltungen stehen europaweit vor der Frage der korrekten Registrierung von Personen mit Namen, die Schriftzeichen enthalten, die das im jeweiligen Land vorherrschende Alphabet nicht kennt. Aus technischer Sicht stellt der Unicode-Zeichensatz, welcher nicht nur sämtliche lateinische Schriftzeichen, sondern z.B. auch griechische und bulgarische verwendet, die Lösung dieses Problems dar. Doch scheitert die Einführung dieses Systems oft an rechtlichen oder technischen Rahmenbedingungen in den Verwaltungen. Der vorliegende Beitrag zeigt die aktuelle Situation in Deutschland auf und geht dabei auf die drei von dieser Thematik betroffenen Bereiche, das Personenstandwesen, das Pass- und Personalausweiswesen und das Meldewesen, näher ein.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Innovative Verwaltung 29(2007), 5, S. 39-41
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
4032