„Nerven statt Ärmel schonen“ – Verwaltungsreform

In der Kurzfassung werden einige Ergebnisse der Studie des KDZ „Administrative Belastungen von BürgerInnen in Österreich“ angeführt. Es geht dabei darum zentrale Behördenwege von BürgerInnen in zeitlicher und monetärer Hinsicht zu erfassen und zu bewerten. Es wurden folgende „Lebensbereiche“ näher beleuchtet: Geburt eines Kindes, Anmeldung zur Volksschule, Heirat, AlleinerzieherInnen, Menschen mit Behinderung und pflegebedürftige Personen, Pension, Todesfall. Dabei wurden v.a. die Zeitaufwendungen für diese „Lebensbereiche“ erhoben und Verbesserungspotenziale für BürgerInnen und Behörden (z.B. Vorlage von Dokumenten reduzieren) festgehalten. Für diese sieben Lebensbereiche zeigt sich eine Gesamtbelastung der BürgerInnen im Ausmaß von10 Mio. Std./Jahr. Durch das Vereinfachen von Abläufen und Vorschriften, das Zusammenfassen verschiedener Behördenwege sowie das Erhöhen der Serviceleistungen könnten administrative Entlastungen der BürgerInnen im Ausmaß von 3,8 Mio. Std. erzielt werden.

erschienen in: 
Kurzfassung einer Studie August 2008, 10 S.
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
4287