Gemeindeführung im Alpenraum: Ergebnisse einer komparativen Studie in Italien und der Schweiz

Buchumschlag

Gemeinden im Alpenraum sind in unterschiedlichem Ausmaß mit Schwierigkeiten bei der Besetzung politischer Ämter konfrontiert. Dies ist mitunter Ausdruck einer sinkenden Attraktivität für ein Engagement der BürgerInnen auf kommunaler Ebene. Von diesen Entwicklungen besonders betroffen sind v.a. kleine und mittlere Gemeinden in Berggebieten. Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis des grenzüberschreitenden Forschungsprojektes „Stärkung der Gemeindeführung zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung in Berggebieten“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur (Zentrum für Verwaltungsmanagement) und der Europäischen Akademie Bozen (EURAC-Institut für Public Management). Ziel war es, in einer komparativ angelegten Studie, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Gemeindeführungsmodellen in ausgewählten Regionen aufzuzeigen. Der Fokus wurde dabei auf die Autonome Provinz Bozen-Südtirol in Italien gelegt sowie auf die drei Schweizer Kantone Graubünden, Tessin und Wallis. Neben wesentlichen Systemelementen und Rahmenbedingungen der Gemeindeführung in den Regionen werden unterschiedliche Gemeindeführungsmodelle vergleichend beschrieben. Überlegungen zu einer gendergerechten Weiterentwicklung der Gemeindeführung runden die Publikation ab, um Politikerinnen und politisch interessierte Frauen zu ermutigen, sich verstärkt kommunalpolitisch zu engagieren.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Chur: Südostschweiz Buchverlag 2012, 223 S.
ISBN: 
978-3-906064-04-8
Jahr: 
2012
Bestellnummer: 
A-411-179