Wie sich die Kommunikation in den Gemeinden verändert

Die Schweizer Kommunikationsagentur Leuzinger & Benz hat mit einer Befragung von 63 Kantonen die Entwicklungstrends in der Kommunikation auf Stadt- und Gemeindeebene erhoben. Grundtenor war, dass die Behörden immer stärker gefordert (und überfordert) sind. Die Lokalpresse und Ortsparteien haben stark an Bedeutung verloren und die Forderungen der kritischen BürgerInnen sind durch Eigeninteresse gezeichnet. Social Media werde immer wichtiger, jedoch weiß niemand so recht, wie man damit umzugehen hat. Bei der Krisenkommunikation fühlten sich nahezu alle Befragten überfordert. Es fehlt an Geld und Zeitressourcen, weshalb immer mehr auf Kommunikationsprofis zurückgreifen. Schließlich bedeutet Kommunikation ein positives Klima herzustellen, um einen positiven Dialog zu führen. Nur kontinuierliche Kommunikation ist auch erfolgreich.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Die Schweizer Gemeinde 49(2012), 5, S. 38-39
Jahr: 
2012
Bestellnummer: 
5478