Moderne Verwaltung in der Bürgergesellschaft

Moderne Verwaltung in der Bürgergesellschaft

Die Vorstellung, der staatliche Sektor kann mit seinen hoheitlich tätigen Verwaltungsinstitutionen als entrückte Bürokratie seinen BürgerInnen gegenüberstehen, ist längst Vergangenheit. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten hat sich das Bild der öffentlichen Verwaltung nachhaltig geändert. Der Staat und seine Institutionen sind auf allen Ebenen – von der Europäischen Union bis zur Kommune – einem Legitimationsdruck ausgesetzt, der permanente Anpassungen und strategische Weiterentwicklungen fordert und fördert. Dabei geht es um unterschiedlichste Fragen der Organisation, Leistung, Strukturen und Abläufe. Im Fokus der Bemühungen steht letztlich die Orientierungen an den Bedarfen und Bedürfnissen der BürgerInnen. Verwaltung sind Dienstleistungsorganisationen, dementsprechend werden Erwartungen v.a. in Hinblick auf die Qualität der Leistungen und Ergebnisse in sie gesetzt. Die Balance zwischen Einzelinteressen und dem Gemeinwohl zu finden, ist daher eine neue, spannende und sehr komplexe Aufgabe. Welche Wege es hier gibt, welche Erfahrungen bisher gemachten wurden und wo noch Potenziale für Weiterentwicklungen vorhanden sind, wird anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis dargestellt.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Baden-Baden: Nomos 2008; 352 S
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
A 401 329