Bürgerschaftliches Engagement und Stadtentwicklung

Grundsätzlich gibt es nur wenige Initiativen mit bürgerschaftlichen Engagement. „In manchen Städten und Regionen sind sie fast so selten wie Wasserstellen in der Wüste, in anderen konzentrieren sie sich.“ So ist die Klärung der Schnittstellen und Zusammenhänge zu professionellen Einrichtungen und kommunalpolitischer Steuerung dringend notwendig. Am Beispiel des Kindergartens zeigt sich, dass Institutionen, die sich auf bürgerschaftliches Engagement einlassen durchlässiger, vielfältiger und lebendiger, aber auch aufgrund ihrer gemischten Teams aus Haupt- und Ehrenamtlichen komplizierter steuerbar werden. Diese „hybriden Institutionen“ müssen neue Formen von Mitsprache und Vertrauenskultur entwickeln, um zu den gewünschten Synergieeffekten zu kommen. Gelingt dies, so ergeben sich fast nur Vorteile.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit 36(2005)4, S. 102-112
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
3663