Beweggründe zivilgesellschaftlichen Engagements

Die These „Bürgerschaftliches Engagement braucht ein Klima der Förderung und Akzeptanz und es braucht förderlicher Rahmenbedingungen“ wird vom Autor in den Mittelpunkt seiner Ausführungen gerückt. Er untermauert dies mit gesellschaftlichen Entwicklungen und praktischen Erfahrungen (wie Wertewandel, weniger Orts- und Zeitkontinuität im Berufsleben, sinkende Akzeptanz vertrauenswürdiger Organisationen). Besonderer Raum wird der aktuellen Debatte um den Beitrag der Zivilgesellschaft beim „Stopfen“ von Haushaltslöchern eingeräumt. Es kann nicht zielführend sein, zivilgesellschaftliches Engagement durch Verpflichtungen zu forcieren. Vielmehr bedarf es, wie eingangs angeführt, eines positiven Klimas und entsprechender Rahmenbedingungen seitens des Staates.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Sozialwirtschaft 20(2010), 2, S. 36-37
Jahr: 
2010
Bestellnummer: 
4737