Themenstraßen als regionale Kooperationen und Mittel zur touristischen Entwicklung

Für kleinere Gemeinde in ländlichen Regionen stellt die Kooperation im Rahmen von Themenstraßen-Netzwerken eine innovative Strategie dar. Wettbewerbsnachteile im Zeitalter der Globalisierung sollen dadurch kompensiert werden. Die Gründe für die teilweise verhaltenen Erfolge liegen in der geradezu inflationären Entwicklung immer neuer Themenstraßen, einem unrationellen Einsatz finanzieller Mittel sowie allgemeinen Schwierigkeiten bei der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Autorin hat ihre Erkenntnisse im Rahmen einer Studie, die 2004 mit dem Preis der Kommunen ausgezeichnet wurde, erworben und kam zu nachstehenden Schlussfolgerungen: Themenstraßen bedürfen einer österreichweiten Koordination (z.B. Schaffen eines Round Table für alle Themenstraßen zur Abstimmung). Es sind weiters Mindeststandards festzulegen, die bei Erfüllung eine Art Prädikat oder Gütesiegel „Themenstraße“ zur Folge haben. „Themenstraße Österreich“ kann sich somit auf Basis guter Qualitätsstandards als Dachmarke im internationalen Wettbewerb besser positionieren.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
ÖGZ 71(2005), 1, S. 31-35
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
3513