Steuerung durch Leistungsdifferenzierung

Steuerung durch Leistungsdifferenzierung

Unabhängig von der zukünftigen Entwicklung der Leistungsbezahlung ist die seit 2005 bestehende tarifliche Regelung zum Leistungsentgelt in Deutschland (§ 18 TVöD) zurzeit von den Gemeinden umzusetzen. Um dem Steuerungsaspekt voll Rechnung zu tragen, wollen viele Gemeinden ihre BeamtInnen in eine finanziell wirksame, leistungsdifferenzierende Regelung einbeziehen. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher rechtlicher Ausgangssituationen für BeamtInnen und Tarifbeschäftigte wird nun nach tragfähigen Gestaltungsoptionen gesucht, um bei der zielorientierten Steuerung und der Nutzung von Leistungsentgeltsystemen nicht nach dem Status der MitarbeiterInnen unterscheiden zu müssen. In den vorliegenden KGSt-Materialien wurden erste Praxisbeispiele von Gemeinden unterschiedlicher Größenordnung und Ausgangssituationen zusammengestellt. Sie sollen eine bessere Orientierung für die Entscheidung über und für die Umsetzung der steuerungsrelevanten Einbeziehung von BeamtInnen in Anreizsysteme ermöglichen. Dass die Notwendigkeit dazu kein temporäres Problem ist und bleiben wird, illustrieren die umfangreichen Aktivitäten deutscher verschiedener Bundesländer im Rahmen anstehender Beamtenrechtsreformen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Köln: KGSt 2008; 73 S.
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
KM 2008/3