Sicherheit im öffentlichen Raum

Unter den Gesichtspunkten der Rechtsstaatlichkeit und des Grundrechtsschutzes wird dem Thema „Sicherheit im öffentlichen Raum“ eine besondere Bedeutung beigemessen, da es dabei um das sensible Verhältnis zwischen individueller Freiheit einerseits und dem elementaren Bedürfnis nach Sicherheit anderseits geht. In den Beiträgen nehmen profilierte JuristInnen zu den Schwerpunkten Stellung: Grundrechte in Hinblick auf Schutzzonen bzw. Videoüberwachung, zivilrechtlicher Kundenschutz sowie Überwachung durch Private in der Praxis. Insbesondere werden die Regelungen der Sicherheitspolizeigesetz-Novelle 2005 und die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen diskutiert. Ebenso wird erörtert, ob und in wie weit zivilrechtliche Befugnisse einen Beitrag zur Gewährleistung von Sicherheit im öffentlichen Raum leisten können. Dabei geht es um die Bedeutung, die private Sicherheitsvorkehrungen in der österreichischen Realität des Jahres 2005 mittlerweile erlangt haben, da mit der teilweisen Entstaatlichung im Sicherheitsbereich unter Umständen gewichtige Probleme des Rechts- und auch des Grundrechtsschutzes, insbesondere des Datenschutzes, verbunden sind. Insgesamt bietet die Publikation einen informativen Überblick über positive, aber ebenso über bedenkliche Entwicklungen der Sicherheit im öffentlichen Raum.

erschienen in: 
Wien, Graz: NWV 2006; 68 S.
Jahr: 
2006
Bestellnummer: 
A 906 0 023