Regionalmanagements in Österreich: Ergebnisse einer systemischen Evaluierung

Nach beinahe 10jährigem Wirken von Regionalmanagements in Österreich wurden die Grundzüge und Erfolge der insgesamt 31 in beinahe allen ländlichen Regionen Österreichs tätigen Regionalmanagementeinrichtungen in der vom BKA beauftragten Studie „Systemischen Evaluierung der Regionalmanagements in Österreich“ untersucht. Gegenständlicher Artikel fasst die wesentlichsten Ergebnisse dieser Studie zusammen. Während die Aufgaben und Leistungen in den einzelnen Verträgen meist sehr breit und vage beschrieben sind und sich folglich teilweise stark unterscheiden, bietet die Evaluierung einen systematischen Überblick über die wichtigsten Merkmale der österreichischen Einrichtungen, deren Aufgaben, Organisationsstrukturen und Systembeziehungen sowie Trägerschaft und Finanzierung. Die Regionalmanagements sind in der Zeit ihres Bestehens zu wesentlichen regionalen Akteuren – v.a. in der Abwicklung der EU-Strukturfonds – geworden. Sie fungieren an der Schnittstelle zwischen Land und kleinen Gebietskörperschaften und sorgen für grenzüberschreitende Vernetzungen. Ergänzt wird die systemische Analyse durch eine Telefonumfrage mit 40 Gemeindevertretern zur Einschätzung der Bedeutung der Regionalmanagements und Beurteilung der Leistungen und eine Kosten-Nutzen-Analyse.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
SIR Mitteilungen und Berichte 2004/05, 31, S. 103-114
Jahr: 
2004
Bestellnummer: 
3563