Rechtliche Aspekte des E-Government in Österreich

Rechtliche Aspekte des E-Government in Österreich

Österreich ist in Europa einer der Vorreiter auf dem Gebiet des E-Government. Bereits jetzt bietet die öffentliche Verwaltung neben umfassenden Informationen im Internet auch alle Schritte eines Verwaltungsverfahrens vom Antrag bis zur Erledigung online an. Antragsformulare können gleich im Internet ausgefüllt, signiert und versandt werden. Bescheide müssen nicht mehr per Post zugestellt werden, sondern werden elektronisch übermittelt. Dazu reicht eine einzige virtuelle Anlaufstelle (www.help.gv.at) für alle Anliegen aus, ohne dass verschiedene Ämter aufgesucht werden müssen. Das im Jahr 2004 völlig neu geschaffene E-Government-Gesetz und die damit verbundenen Gesetzesnovellierungen liefern wesentliche Neuerungen für die rechtserhebliche elektronische Kommunikation mit Behörden. Das vorliegende Werk gibt einen aktuellen und umfassenden Überblick über die rechtlichen Bestimmungen in Bezug auf E-Government-Projekte der öffentlichen Verwaltung in Österreich. Dabei werden auch die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen durchleuchtet. Das Buch bringt allen mit E-Government Befassten oder daran Interessierten die gesetzlichen Bestimmungen näher. Durch die konkrete Bezugnahme auf Projekte, wie die Implementierung des Elektronischen Aktes (ELAK) und die Umsetzung von Online-Verfahren ist das Werk für alle, die sich mit E-Government-Lösungen beschäftigen, empfehlenswert. Die interdisziplinäre Behandlung der Thematik macht es nicht nur für Juristen gut lesbar.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Stuttgart: WiKu-Verl. 2004; 160 S.
Jahr: 
2004
Bestellnummer: 
A-906-0-016