Prozessorientierte Ausrichtung der Verwaltungsabläufe: erforderliche Veränderungen am Beispiel interner Prozesse

Viele Kommunen haben in den letzten Jahren wesentliche Verwaltungsabläufe optimiert. im Vordergrund standen dabei die Leistungsprozesse für die BürgerInnen. Im Vergleich dazu sind die internen Verwaltungsprozesse vieler Kommunen weiterhin durch den funktionalen Aufbau gekennzeichnet. Exemplarisch hierfür steht die teilweise zeitlich extrem verspätete Aufstellung von Jahresabschlüssen. Ein kritischer Punkt dabei ist das häufig noch fehlende oder nicht funktionierende Zusammenspiel der Fachämter mit den zuständigen Kämmereien. Für die Neuausrichtung einer Verwaltung in Richtung einer Prozessorientierung liegen die folgenden vier Prinzipien zugrunde: Ämter als Kunden ansehen; aktive Einbindung der Amtsleitungen zum nachhaltigen Verfolgen der Maßnahmen; verstärkte Transparenz der Leistungen; Optimierung der einzelnen Arbeitsschritte.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Innovative Verwaltung 33(2011), 11, S. 20-22
Jahr: 
2011
Bestellnummer: 
5317