Projekt „Zuwanderer integrieren“: neue Ansätze in der Stadt Münster

Das Projekt „Zuwanderer integrieren“ hat Spätaussiedlerfamilien in einer besonders erfolgreichen Art durch die schnellere Aufnahme einer Erwerbsarbeit, einen deutlich verbesserten Kontakt in der Nachbarschaft und das Ausbleiben von sozialen Problemlagen in die Stadtteile der Stadt Münster eingegliedert. Dies war aufgrund eines „Dreiklangs“ aus Wohnen (Schwerpunkt Integration in Stadtteile, die als nicht segregiert gelten), Netzwerkerweiterung – in die insgesamt 46 Institutionen, ehrenamtliche HelferInnen sowie ZuwanderInnen und der Ausländerbeirat involviert waren – und Integrationslotsenarbeit (Durchführung einer Potenzialanamnese und Erarbeitung eines Integrationsvertrages) möglich. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung wurde ein Indikatorenset entwickelt und beschrieben. Die Auswirkungen des Integrationsmodells wurden evaluiert. Der nun vorliegende Report bietet einen Einblick in den Aufbau und die Organisation des Projektes sowie in die Ergebnisse nach rund dreijähriger Projektlaufzeit. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung werden darin komprimiert dargestellt, die Erfolgsfaktoren, aber auch die Lernpotenziale werden beschrieben.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Köln: KGSt 2008; S. 42
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
KR 2008/1