Privatisierung des kommunalen Forderungsmanagements (Teil I+II)

Im Zuge der Erfüllung ihrer staatlichen Aufgaben sind Gemeinden sowohl mit öffentlich-rechtlichen (Steuern, Gebühren etc.) als auch privatrechtlichen Geldforderungen konfrontiert. Der Autor beschreibt die Möglichkeit der Einbindung von Privaten bei der Forderungseinbringung. Ausgehend von den möglichen Formen der Privatisierung im Bereich des Forderungsmanagements werden die verschiedenen Formen des Forderungseinzugs näher beschrieben. Die bestehenden Einschränkungen aufgrund des Haushaltsrechts, des Steuerrechts und des Datenschutzes werden dargestellt. Schließlich wird die Zulässigkeit der Abtretung von privatrechtlichen Forderungen beleuchtet und abschließend insofern Resümee gezogen, als dem Ausbau der alternativen Möglichkeiten durch die Kommunen zugestimmt wird.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Zeitschrift für Kommunalfinanzen 59(2009), 5, S. 97-104 u. 59(2008), 6, S. 130-132
Bestellnummer: 
4496