Präventiver Umgang mit Naturgefahren in der Raumordnung

Insbesondere die Hochwasserkatastrophe 2002 hat wieder einmal aufgezeigt, wie weit die Nutzung gefährdeter Gebiete infolge der Ausweitung der Siedlungsräume und dem zunehmenden Flächenverbrauch fortgeschritten ist und wie viel natürliche Retentionsflächen bereits verloren gegangen sind. Aus diesem Anlass hat die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) das Projekt „Raumordnung und Naturgefahren“ ins Leben gerufen, welches nunmehr in der „ÖROK-Empfehlung Nr. 52 zum präventiven Umgang mit Naturgefahren in der Raumordnung“ und dem vorliegenden Materialienband mündete. Da mit dem Schutz von Naturgefahren in Österreich mehrere Fachbereiche befasst sind und auch unterschiedliche Kompetenzen zum Tragen kommen, war die Ausarbeitung gemeinsamer Präventions- und Risikostrategien sowie die Erfassung von Handlungsmöglichkeiten aus Sicht der Fachbereiche Wildbach- und Lawinenverbauung, Schutzwasserwirtschaft und Raumordnung vorrangiges Ziel des Projektes.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wien: ÖROK 2005; 154 S.
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
C ORK-SR 168