Modernisierung der Verwaltung durch KDZ Online-Plattform

Die Plattform Verwaltungskooperation.eu des KDZ erweitert ihren Wirkungsbereich.

Die Plattform www.verwaltungskooperation.eu hat zum Ziel Know-How-Transfers zwischen Verwaltungseinheiten aller Ebenen (Bund, Länder, Städte, Gemeinden) zu fördern und Impulse für die weitere Fachdiskussion ins Rollen zu bringen. Hier finden Einrichtungen der öffentlichen Hand Anregungen für eigene Projekte sowie Partnerkommunen für konkrete Projekte. Besonders vor dem Hintergrund der Finanzkrise des vergangenen Jahres bildet das Teilhaben an Wissen und die gemeinschaftliche Leistungserbringung eine wichtige Basis zur Erhaltung kommunaler Handlungsfähigkeit. Pünktlich zum zweijährigen Bestehen der Plattform Verwaltungskooperation, die vom KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung initiiert wurde, konnte mit der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) der ideale Partner in Deutschland gefunden werden.

Zukünftig soll die Zahl der Projekte aus Deutschland erhöht und die Plattform in den deutschen Verwaltungen als Themenportal bekannt gemacht werden.

Knapp zwei Drittel der Projekte aus Österreich.

Bisher stammen 70 Prozent der Besuche der Plattform Verwaltungskooperation aus Österreich, 26 Prozent aus Deutschland. Die Plattform dokumentiert derzeit 90 Projekte, die Themen wie Effizienz, Sparmaßnahmen, Effektivität, Verwaltungsmodernisierung, Leistungserweiterung innerhalb des öffentlichen Sektors abdecken. 42 Themenbereiche von E-Government über Kinderbetreuung bis hin zu Wirtschaftsförderung werden hier in den Mittelpunkt gestellt.

Kontaktinformationen zu 101 Personen stehen Interessierten zur Verfügung. Weitere Inhalte sind ausgewählte Literatur sowie Tools und Methoden der Verwaltungskooperation.

Wie funktioniert www.verwaltungskooperation.eu?

Die Plattform basiert auf der Open-Source-Software MediaWiki und funktioniert wie Wikipedia. Das bedeutet, dass jede Kommune ihre Projektbeschreibungen ohne redaktionelle Einschränkungen erfassen kann. Vor allem der Projektstand kann jederzeit selbstständig aktualisiert werden. Die Nutzung der Plattform, die laufend durch deren Benutzerinnen und Benutzer erweitert wird, ist kostenlos und unabhängig von Verbandszugehörigkeiten jeder/jedem zugänglich.