Mehr Verein, weniger Gemeinde? Innovative Modelle für Freizeiteinrichtungen

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Sparmaßnahmen allerorts umfassen zuweilen auch kommunale Freizeiteinrichtungen wie etwa Bäder. Sie sind selten kostendeckend zu führen und häufig baulich überaltert. Der laufende Betrieb und die Instandhaltungsinvestitionen stellen oft eine budgetäre Hürde für den Gemeindehaushalt dar.

Neue Ansätze mit partizipativen beziehungsweise kooperativen Elementen ergänzen Konsolidierungsmaßnahmen, mit dem Bestreben, die Leistungsfähigkeit der Kommune durch „Unterstützung von Außen“ zu erhöhen.

Vereinskonstruktionen in unterschiedlichsten Ausprägungen werden in Deutschlands kommunaler Praxis bereits als Erfolgsmodelle praktiziert. Lokale Vereine übernehmen dabei einzelne Aufgaben, beispielsweise im Bereich des Bäderbetriebes: von der Aufsicht bis zur Sammlung von Spendengeldern. So wird etwa das Bürgerbad Leitmecke bei Menden seit mittlerweile sieben Jahren erfolgreich durch einen Betreiberverein geführt und durch engagierte Bürgerinnen und Bürger in einem Förderverein organisiert und unterstützt.

Diese Modelle könnten auch für Österreichs Freizeitinfrastruktur einen gangbaren Weg darstellen.