Leitfaden für die Umsetzung erfolgreicher PPP-Projekte

Vor dem Hintergrund knapper Ressourcen der öffentlichen Hand diskutiert der Autor das Thema „Public Private Partnership“ (PPP) vorrangig in Hinblick auf  „Wirtschaftlichkeit“ und „Bürokratieabbau“. Neben verschiedenen Voraussetzungen – eignet sich die betreffende öffentliche Aufgabe überhaupt für ein privatwirtschaftliches Geschäftsmodell, können die benötigten Ressourcen, Techniken und Kenntnisse von einem privaten Partner überhaupt bereitgestellt werden, etc. – wird insbesondere auf die Bedeutung einer optimalen Risikoverteilung hingewiesen. Interessant sind auch die weiteren Ausführungen zum Vergleich der Wirtschaftlichkeit nach der PSC-Methode (Public Sector Comparator), bei der es um die Gegenüberstellung der beiden Geschäftsmodelle geht. Weiters werden die Wert- und Risikoanalyse (Due Diligence, die von beiden Partnern durchgeführt werden muss) sowie die generell nötigen vertraglichen Vereinbarungen erläutert. Für die Gründung eines PPP-Projekts besteht für öffentliche Auftraggeber im Allgemeinen Ausschreibungspflicht; demnach bilden das Vergabeverfahren, die Überführung einer öffentlichen Aufgabe in das PPP-Modell, das Management des PPP-Projekts, aber auch die Beendigung eines PPP-Projektes weitere Schwerpunkte der Ausführungen.

erschienen in: 
Innovative Verwaltung 26(2005), 3, S. 20-22
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
3511