Kommunale Rechnungslegung

Buchumschlag

Die Einfürhung der doppelten Buchführung in Konten (Doppik) bei öffentlichen Gebietskörperschaften hat zur Folge, das neue Infrmationen bereitgestellt werden, die es in der Kameralistik so oder in diesem Umfang nicht gab. Wie auch zahlreiche Vergleichswerke spricht sich auch Christian Margin für eine Einführung der Doppik im öffentlichen Haushaltsrecht aus, wobei die dem Plädoyer zugrunde liegenden Argumente keine unbekannten sind. Der Autor blickt jedoch über den Tellerrand hinaus und setzt sich mit der Bewertung und der Analyse kommunaler Jahresabschlüsse nach doppischem Buchungsstil auseinander. Zentrale Fragen widmen sich einerseits der Verwendung von privatwirtschaftlichen Kennzahlensets in kommunalen Jahresabschlüssen, andererseits sucht der Autor nach treffenderen, aussagekräftigeren Kennzahlen und stellt in diesem Kontext bestehende Ratingpraktiken in Deutschland und der Schweiz vor. Abschließend wird das Thema einer „Kommunalinsolvenz“ diskutiert, wobei die Praxisbeispiele aus der Schweiz, der Tschechischen Republik, den USA und Kanada die Materie greifbar machen. Gesamthaft zeichnet sich das Werk insbesondere durch seine konsequente Betrachtungsperspektive „von außen“ – d.h., aus Sicht von diversen Interessentengruppen – aus und punktet mit zahlreichen Praxisbeispielen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wiesbaden: Gabler 2011, 276 S.
ISBN: 
978-3-8349-2658-6
Jahr: 
2011
Bestellnummer: 
A-115-099