Keine EU-Standards für soziale Dienste

Die EU-Sozialpolitik wirkt sich in verschiedener Weise auf die kommunale Daseinsvorsorge und damit die Rolle und Bedeutung der Kommunen aus. Dies ist bei den so genannten Sozialdienstleistungen von allgemeinem Interesse offensichtlich, aber auch andere Bereiche der EU-Sozialpolitik berühren die kommunale Daseinsvorsorge. Der Beitrag beleuchtet die EU-Demografiepolitik und deren Berührungspunkte mit der kommunalen Daseinsvorsorge. Die Inhalte der verschiedenen Grünbücher und Mitteilungen, die seit 2005 zum Thema des demografischen Wandels und dessen Bewältigung erlassen wurden, werden kurz umrissen. Demografiepolitik darf nicht zur Schaffung europaweiter Standards führen, die sie sich letztlich nicht mehr an den konkreten Bedürfnissen der BürgerInnen orientieren.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Stadt und Gemeinde interaktiv 63(2008)3, S. 64-65
Jahr: 
2008
Bestellnummer: 
4268