Kein Buch mit sieben Siegeln

Buchumschlag

Das Buch nähert sich dem doppischen kommunalen Haushalt aus politischer Perspektive. Dabei ist keine wissenschaftlich-kritische Reflexion zwischen Doppik und Kameralistik zu erwarten. Stattdessen wird kurz erläutert, warum es in großen Teilen Deutschlands zur Systemumstellung im kommunalen Haushaltswesen kam. Anschließend wird ausführlich darauf eingegangen, wie ein doppischer Haushalt aufgebaut und zu lesen ist. Schließlich werden Hinweise ergänzt, wie ein doppischer Haushalt zur politischen Steuerung genutzt werden kann. Dabei wird die durch die Doppik zu erreichende Ergebnisorientierung der politischen Steuerung besonders hervorgehoben. Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass durch die Doppik ein Bewusstsein für das in einer Gemeinde vorhandene, oder nicht (mehr) vorhandene Vermögen entsteht, das es zu Zeiten der Kameralistik nicht gab. Es handelt sich somit um ein Buch, das vor allem jenen hilft, die mit einem doppischen Haushalt politisch arbeiten. Es gibt aber auch Außenstehenden einen Einblick über die praktische Nutzbarkeit einer Haushaltsform, die sich vom in Österreich gewohnten kameralen System wesentlich unterscheidet.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Hamburg: VSA 2010, 102 S. (=Crashkurs Kommune, Bd. 2)
ISBN: 
978-3-89965-341-0
Jahr: 
2010
Bestellnummer: 
A-214-152