Interkulturelle Personalentwicklung in der öffentlichen Verwaltung

In öffentlichen Verwaltungen haben MitarbeiterInnen vielfältige Kontakte zur Bevölkerung. Durch den zunehmenden Anteil an ausländischen MitbürgerInnen in vielen Gemeinden werden sie dabei mit Situationen konfrontiert, auf die sie im Rahmen ihrer Ausbildung nicht umfassend vorbereitet wurden. Überforderung, Kommunikationsschwierigkeiten bis hin zu Konflikteskalationen sind die Konsequenz. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, hat die Kreisverwaltung Germersheim (D) mit der generellen Zielsetzung, Effektivität und Bürgerfreundlichkeit zu optimieren, ein Projekt zur interkulturellen Personalentwicklung durchgeführt. Im Artikel wird das Projekt vorgestellt, bei dem interkulturelle Personalentwicklung und Fortbildung für die Führungskräfte und Bediensteten der öffentlichen Verwaltung durchgeführt wurde.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Organisationsentwicklung 25(2006), 1, S. 60-69
Jahr: 
2006
Bestellnummer: 
3825