Innenstadt als städtebaulicher Kristallisationspunkt für Kontinuität und Wandel

Die Meinungen über den Zustand und die Perspektiven der deutschen Innenstädte bewegen sich zwischen „dramatischen Bedeutungsverlusten“, Banalisierung und „Verödung“ einerseits und „Erfolgsmodell im europäischen Maßstab“ andererseits. Die Innenstädte müssen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses bleiben und unverändert Schwerpunkte von öffentlichen und privaten Investitionen sein. Folgt man dem Autor sollte in Zukunft die Innenstadtentwicklung noch stärker als Gemeinschaftsaufgabe verstanden werden, mit dem Ziel, bürgerschaftliches Engagement zu ermöglichen und zu aktivieren und auch stärker die private Wirtschaft einzubeziehen. Stichworte dazu sind: Neue Märkte und Zielgruppen, Entwicklung von komparativen Standortvorteilen, Unterstützung des Nutzungswandels, Gewinnung neuer Partner, neue Kooperationsformen voranbringen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaft 45(2006)1, S. 63-79
Jahr: 
2006
Bestellnummer: 
3888