Haushaltsreform aus der Sicht der Städte und Gemeinden

Buchumschlag

Der vorliegende Sammelband widmet sich der Haushaltsreform aus unterschiedlicher Sicht. Einleitend wird von Biwald und Maimer der Ansatz einer wirkungsorientierten Steuerung auf kommunaler Ebene reflektiert und anhand mehrer Beispiele praxisorientiert dargestellt sowie die Konsequenzen für die kommunale Haushaltsreform reflektiert. Huemer widmet sich der Globalbudgetierung am Beispiel der Stadt Wien und dem damit verbundenen Spannungsverhältnis zu den Budgetprinzipien der zeitlichen und sachlichen Spezialität. Pilz analysiert die Erfassung und Bewertung des Vermögens. In einem weiteren Beitrag geht es um die Problematik der Parallelführung von Finanzierungs- und Ergebnisrechnung im Bundeshaushaltsrecht. Zusammenfassend wird vom Herausgeber daraus abgeleitet, dass die Haushaltsreform auf die besonderen Bedürfnisse der Städte und Gemeinden eingehen sollte. Ausgehend von den Steuerungserfordernissen im öffentlichen Bereich im Allgemeinen, wie auf der kommunalen Ebene im Besonderen soll das kommunale Rechnungswesen auf folgenden Grundlagen basieren: einer finanzwirtschaftlichen Rechnung, einer betriebswirtschaftlichen Rechnung unterhalb der Ansätze für Produktgruppen und Produkte sowie einer gesamtwirtschaftlichen Rechnung mit Informationen zur Substanzerhaltung, zu den Schulden sowie zu den Wirkungen bzw. zum gesellschaftlichen Nutzen des kommunalen Handelns.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Linz: Magistrat Linz 2010, 140 S. (=IKW-Schriftenreihe, Bd. 119)
ISBN: 
978-3-902493-06-4
Jahr: 
2010
Bestellnummer: 
A-118-176