UPDATE - Government 2.0 - Wege aus der Modellkrise?

Grafik: Open Government und Public Governance

Am 15. 11. 2011 erfolgte am Ausschuss für Verwaltungsorganisation ein Update, dabei wurde diskutiert, was sich im letzten Jahr verändert hat. Die Präsentation wurde unten hinzugefügt.


Am 2. 12. 2010 diskutierte Mag. Bernhard Krabina am Ausschuss für Verwaltungsorganisation des Österreichischen Städtebundes das Thema Government 2.0, Open Government, Public Governance und Web 2.0 für die Verwaltung.

Vom "Paradigmenwechsel" und "Revolution" ist die Rede, wenn aktuelle Entwicklungen beschrieben werden. In der Präsentation Government 2.0 werden die Begriffe Government 2.0, Open Government, Public Governance und deren Zusammenhänge dargestellt. Weiters werden die Merkmale von Web 2.0 dargestellt, die die Transformation beschreiben.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Government 2.0 einen Weg aus der Modellkrise bedeuten kann. Wichtig dabei ist, dass Web 2.0 (vorerst) kein Ersatz für Offline-Methoden ist und das es eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen gibt, das sind insbesondere:

Government 1.0 vs. Government 2.0

  • Strategiedefizit in der öffentlichen Verwaltung
  • Steuerung von Verwaltungsdaten
  • Schaffung von Medienkompetenz bei PolitikerInnen, Verwaltungsbediensteten (und BürgerInnen)
  • Grenzen von Transparenz, Datenschutz, „Gläserne Gesellschaft“
  • Macht- und Kontrollverlust
  • Grenzen der Finanzierbarkeit sind erreicht
  • Informationsüberflutung

 

In der zweiten Präsentation sind konkrete Ansatzpunkte für Städte und Gemeinden in Österreich dargestellt. Besonders wichtig ist zu betonen, dass die Städte die wichtigsten Bezugspunkte für Partizipation darstellen und dass E-Democracy-Initiativen rasch gesetzt werden sollten.

Als konkrete Ansatzpunkte für Städte werden die Themen Beschwerdemanagement 2.0, Stadtwikis, Bürgerhaushalt, Open Data, E-Participation und Web 2.0 innerhalb der Verwaltung diskutiert.

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