Freiwillige, verursacher- oder gemeinlastfinanzierte Beiträge zum Klimaschutz?

Die Vielzahl von Instrumenten zum Klimaschutz, welche mittlerweile simultan angewendet werden, wird in dieser Studie nach einem Schema zur Kategorisierung der ökonomischen Instrumente nach den Merkmalen Kostenträgerschaft und Eingriffstiefe eingeordnet. Dabei wird das derzeitig häufig genannte Verursacherprinzip als fragwürdig bezeichnet und verstärkt dem Gemeinlastenprinzip Aufmerksamkeit geschenkt. Auch das Nutznießerprinzip verdient, nach Meinung des Autors, stärkere Beachtung, da die Bereitstellung öffentlicher Umweltgüter in weit stärkerem Maße als andere öffentliche Güter auf die Kooperationsbereitschaft der Individuen angewiesen ist.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Zeitschrift für Umweltpolitik und Umweltrecht 29(2006)1, S. 61-85
Jahr: 
2005
Bestellnummer: 
3730