Erfolgsfaktor Kommunikation für E-Government-Angebote

Derzeit viel diskutiert: Die Bürgerpartizipation. Doch oft scheitert die politische Teilhabe am Widerstand gegen die entsprechenden Kommunikationstechnologien. Die aktuelle Studie der Universität St. Gallen zeigt auf, durch welche Kommunikationsstrategien NutzerInnen für innovative E-Government-Projekte gewonnen werden können. Als eine zentrale Aussage kristallisierte sich die Privatheit der NutzerInnen heraus, die Kontrolle über ihre persönlichen Daten haben wollen (Nutzervertrauen). Anhand von Fallbeispielen wurden drei Strategien herausgearbeitet. Die zentrale Strategie, die sich durch hohe Kontrolle auszeichnet, die dezentrale Strategie, die eine Arbeitsteilung zwischen einem öffentlichen Anbieter und den Behörden vorsieht und die Drittpartei-Strategie, die sowohl Dynamik in den Kommunikationsprozess bringt, aber auch hohes Koordinationsbedürfnis hat.

erschienen in: 
Innovative Verwaltung 34(2012), 6, S. 14-17
Jahr: 
2012
Bestellnummer: 
5693