Entwicklungslinien zur finanzwirtschaftlichen Stabilität im Drei-Komponenten-Modell

Mit der Umstellung auf das neue Haushalts- und Rechnungswesen in Deutschland ist auch die Implementierung des Drei-Komponenten-Modells verbunden. Darunter wird ein Instrumentarium verstanden, welches den Gemeinden Steuerungsansätze zur Stabilisierung auf der Ergebnis-, Bilanz- und Liquiditätsebene bietet. Dabei wird der Fokus auf das Kriterium der finanzwirtschaftlichen Stabilität, welche von den Unterschieden in den jeweiligen kommunalen Steuerungsrahmen abhängig ist, gerichtet. Mittels vollständiger Erfassung und Bewertung des kommunalen Vermögens wird eine strukturierte Analyse des Objektbestandes einer Gemeinde ermöglicht. Anhand von drei exemplarischen Gemeindetypen wird in diesem Artikel von Andreas Hellenbrand veranschaulicht, inwiefern Unterschiede in der finanzwirtschaftlichen Stabilität der Gemeinden zu ungleichen Steuerungsschwerpunkten führen können.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Verwaltung & Management 18(2012), 3, S. 164-168
Jahr: 
2012
Bestellnummer: 
5767