Einflussfaktoren der E-Government-Entwicklung

E-Government

In der vorliegenden Publikation wird der Einfluss von organisatorischen Faktoren (z.B. Ressourcen) und Umfeldfaktoren (z.B. Politik) auf die E-Government-Entwicklung untersucht. Die empirische Studie basiert auf Daten einer Panelanalyse zum Stand von E-Government in der Schweiz, bei der sämtliche Schweizer Gemeinden zwei Mal im Abstand von zwei Jahren befragt wurden. Die thematische Breite der untersuchten Einflussfaktoren erlaubt es, die für die E-Government-Entwicklung relevanten Bereiche zu identifizieren und von weniger wichtigen zu trennen. Summermatter geht in seiner Untersuchung von Schedlers Strukurierung von E-Government aus, die weniger Wert auf die Unterscheidung zwischen Privatpersonen, Unternehmen oder Verwaltung legt, sondern auf die Rollen der Interaktionspartner fokussiert: elektronische Demokratie und Partizipation (eDP), elektronische Produktionsneztwerke (eIC) und elektronische Öffentliche Leistungen (ePS). Ob und inwieweit die zentralen Erkenntnisse der übersichtlichen und strukturierten Arbeit auch auf Österreich übertragbar sind, lässt sich nicht so einfach beantworten.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Bern, Wien: Haupt 2006; 240 S.; Schriftenreihe des Instituts für öffentliche Dienstleistungen und Tourismus, Bd. 13
Jahr: 
2006
Bestellnummer: 
A 411 157