Ein neuer Rechnungsstil für Gemeinden

Die Rechnungslegungsvorschriften der Gemeinden sind finanzwirtschaftlich ausgerichtet und müssen um leistungswirtschaftliche Informationen erweitert werden. Dafür bedarf es auch Sicht des Autors eines anderen Rechnungsstils – der kommunalen Doppik. Es handelt sich dabei um ein integriertes Rechnungswesen bestehend aus Finanzrechnung, Bilanz, Ergebnisrechnung sowie der Kosten- und Leistungsrechnung. Jeder Gebarungsfall soll dabei im Sinne einer zweckneutralen Grundrechnung mehrdimensional kontiert und damit in einer integrierten Form nach den Informationserfordernissen einer Finanz-, Bestands- und Ergebnisrechnung zugeordnet werden. Dabei sollen sowohl die Hoheits- wie auch die Privatwirtschaftsverwaltung in die Kosten- und Leistungsrechnung eingebunden werden.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Kommunal 2007, 2, S. 21-23
Jahr: 
2007
Bestellnummer: 
3991