Ein EU-Projekt sucht den Dialog zur Energieeffizienz

Logo Trace, EU, SouthEastEurope

[Oktober 2013] TRACE heißt ein EU-Projekt, welches durch Dialog, Know-how-Transfer und Erfahrungsaustausch Südeuropa bei der Umsetzung der Gebäudeeffizienzrichtlinien auf regionaler und lokaler Ebene unterstützen. Ziel ist es die Energieeinsparungspotenziale im Gebäudesektor europaweit gemeinsam zu erkennen, zu verbessern und erste Maßnahmen umzusetzen.

Österreich ist im TRACE-Projekt durch die beiden Projektpartner KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung und das Forschungsinstitut für Raum- und Immobilienwirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien vertreten.

Die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden ist ein besonderes Energieziel der Europäischen Union, fallen doch aktuell 40 Prozent des Energieverbrauches und der CO2-Emissionen dem Bausektor zu.

Um hier rasch und flächendeckend etwas zu verbessern wurde eine Gebäudeeffizienzrichtlinie erlassen, die 2002 und zuletzt 2010 aktualisiert wurde (EPBD - COM 2002/91/EG und 2010/31/EG Neufassung KOM). Einige Staaten sind in der Umsetzung der Richtlinien bereits weit fortgeschritten, während andere sich noch im Anfangsstadium befinden.

Um Gebietskörperschaften Südosteuropas bei der Umsetzung dieser Richtlinien zu unterstützen wurde das Projekt TRACE ins Leben gerufen. TRACE steht für „Transnational cooperation for the improvement of buildings energy performance and efficiency“ und ist ein Förderprojekt im Rahmen des transnationalen EU-Kooperationsprogramms „South East Europe“. Innerhalb des Projektzeitraumes, November 2012 bis Oktober 2014, wollen die 13 Projektpartnerorganisationen[1] unter dem Lead der Stadt Piraeus, lokale und regionale Verwaltungen in Südosteuropa unterstützen. Mit ersten Ergebnisse des TRACE-Projekts ist Ende 2013 zu rechnen.



[1] Albanien, Bosnien Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Italien, Rumänien, Slowenien, Österreich