Eigenverantwortlichkeit ist oberste Pflicht

Spezifische Regelungen über Maßnahmen zur Unfallvermeidung in Bädern fehlen weitestgehend. Im technischen Bereich geben einzelne ÖNORMEN ein Handlungskorsett vor, ansonsten gilt im Wesentlichen die allgemeine Verkehrssicherungspflicht, welche sich aus Schadenersatzbestimmungen des allgemeinen Zivilrechts ableitet. Danach hat derjenige, der einen potenzielle Gefahrenquelle schafft, oder in seinem Herrschaftsbereich bestehen lässt, dafür zu sorgen, dass diese niemandem schadet. Im Weiteren wird im Artikel der Umfang dieser Verkehrssicherungspflicht je nach Ausprägung (z.B. Organisationsverschulden) behandelt und die möglichen Haftungsrisiken für Badbetreiber strukturiert dargestellt. Aus rechtlicher Sicht werden praktische Handlungsempfehlungen gegeben wie der Eintritt eines Haftungsfalls vermieden werden kann.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Kommunal 2013, 5, S. 24-25
Jahr: 
2013
Bestellnummer: 
5989