Die Zukunft der Wasserversorgung

Buchumschlag

Der Zugang zu sauberem und leistbarem Trinkwasser entscheidet mit über Lebenschancen und wurde 2010 von den Vereinten Nationen als Menschrecht festgeschrieben. EU-Initiativen weisen immer wieder in Richtung Liberalisierung. In Zeiten der Krise stehen Länder wie Griechenland stark unter Druck ihre Wasserversorgung an Private zu verkaufen. Im Februar 2013 fanden sich in Wien internationale Fachexpertinnen und -experten zu einer Tagung zum Thema „Zukunft der Wasserversorgung“ statt. In diesem Band sind die Diskussionsbeiträge zusammengefasst. Zusammenfassend wird klar, dass die Kommission nicht eine Privatisierung vorschreiben kann, aber gezielt die Bedingungen für den öffentlichen Sektor erschwert. Immer mehr Wasser sei in der Hand von immer weniger Menschen, es müsse sichergestellt werden, dass Wasser als gemeinsames und öffentliches Gut verteilt wird, konstatierte etwa Maude Barlow, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, Kanada. Ebenso sei Wasser keine Handelsware wie jede andere und könne sich nicht am wirtschaftlichen Erfolg messen, meinte etwa Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wien: Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte 2013, 50 S. (=Informationen zur Umweltpolitik, Nr. 187)
ISBN: 
978-3-7063-0463-4
Jahr: 
2013
Bestellnummer: 
IzU-187/2013