Die Zukunft der Regionalmanagementeinrichtungen in Österreich

Die österreichischen Regionalmanagements haben sich in den letzen Jahren mit Hilfe der EU-Strukturfonds zu bedeutenden regionalen Akteuren entwickelt, welche maßgeblich an der Entwicklung der Regionen beteiligt sind. Nach Ablauf der EU-Förderperiode bis 2006 werden sich die Zielsetzungen und Schwerpunkte der EU hinsichtlich seiner Regionen und Gemeinden ändern, die Anbindung der Regionalmanagements an die EU-Strukturfondsprogramme wird voraussichtlich schwächer werden, so dass grundlegende strategische Entscheidungen zur (Neu-)Positionierung des Regionalmanagements getroffen werden müssen, um deren Fortbestand zu sichern. Der Artikel gibt, basierend auf der vom BKA beauftragten Studie „Systemische Evaluierung der Regionalmanagements in Österreich“, die Überlegungen für die künftige Rolle und Aufgaben der Regionalmanagementeinrichtungen in Österreich aus Sicht der Regionalmanager wieder. Sechs unterschiedliche Modelle für die Organisation (Rechtsform, Eigentumsverhältnisse, Finanzierung, Aufgaben und Vergaberecht) des Regionalmanagements werden vorgestellt und abschließende Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Regionalmanagements dargelegt.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
SIR Mitteilungen und Berichte 2004/05, 31, S. 115-122
Jahr: 
2004
Bestellnummer: 
3564