Die Rechnungslegung kommunaler Gebietskörperschaften

Die Rechnungslegung kommunaler Gebietskörperschaften

Die Rechnungslegung von Gebietskörperschaften unterliegt einem umfassenden Reformprozess. Charakteristisch hierfür ist die Ablösung der Kameralistik durch Doppik. In Nordrhein-Westfalen findet dieser Prozess Ausdruck in der Verabschiedung des Gesetzes über ein Neues Kommunales Finanzmanagement (NKF) für Gemeinden. Mit seiner Einführung haben die Gemeinden Am Ende jedes Haushaltsjahres einen Jahresabschluss zu erstellen, der unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der Gemeinde vermitteln muss. Die bilanzielle Behandlung zahlreicher wirtschaftlicher Sachverhalte im Jahresabschluss ist in Gemeindeordnung und Gemeindehaushaltsverordnung explizit geregelt. Diese Regelungen können indes konkretisierungsbedürftig sein. Daneben bestehen aber für die Abbildung verschiedener Sachverhalte keine expliziten Regeln. Vor diesem Hintergrund erarbeitet der Verfasser die Grundlage für die bilanzielle Behandlung konkretisierungsbedürftiger sowie ungeregelter Sachverhalte im Jahresabschluss der Gemeinden und analysiert zudem die Bedeutung der handelsrechtlichen Zwecke und GoB im Neuen Kommunalen Finanzmanagement.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Lohmar; Köln: EUL-Verlag 2009; 262 S.
ISBN: 
978-3-89936-844-4
Jahr: 
2009
Bestellnummer: 
A 111 070