Der E-Government Begriff der Europäischen Union

Mit der EU-Dienstleistungsrichtlinie wird ein elektronischer Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen erstmals rechtlich verpflichtend. Der Umfang mit dieser Rechtspflicht ist bis dato allerdings noch nicht wirklich eindeutig erkennbar. Der Beitrag versucht darzustellen, dass E-Government nicht die bloße Übertragung klassischer Verwaltungsverfahren in die digitale Welt meint, sondern verknüpft ist mit Bürokratieabbau, One-Stop-Government und einem europäischen Informationsnetzwerk. Dementsprechend werden die unterschiedlichen Begriffsverständnisse sowie der aktuelle Stand der E-Government-Verbreitung in Deutschland aufgezeigt, um schließlich den integralen Ansatz der EU-Dienstleistungsrichtlinie zu definieren. Weiters steht die konkrete Reichweite der Richtlinie im Zentrum der Ausführungen.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Verwaltung & Management 15(2009), 1, S. 3-12
Jahr: 
2009
Bestellnummer: 
4429