Das Qualitätsmanagementsystem CAF mit Blick auf Gender Mainstreaming

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Das Dezernat Gender Mainstreaming begleitet die Verwaltung der Stadt Wien durch ihren Gender-Mainstreaming-Prozess. Im Rahmen des Österreichischen Verwaltungspreises 2013 erhielten sie vom Bundeskanzleramt einen Anerkennungspreis in der Kategorie 1 "Zielführende Anwendung moderner Steuerungsinstrumente" für das Projekt „GM + CAF wirkt“.

Die Magistratsdirektion Organisation und Sicherheit, Dezernat Gender Mainstreaming zeigt mit dem Projekt, dass ein Zusammenspiel des Qualitätsmanagementsystems Common Assessment Framework (CAF) mit Gender Mainstreaming (GM) große Chancen für eine weitere Qualitätssteigerung öffentlicher Dienstleistungen bietet.

Die Dienststellen der Geschäftsgruppe Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal führten in Ihrem Qualitätsmanagementprozess ab dem Jahr 2008 den CAF durch, und stellten sich in einzelnen Themenfeldern dem Thema Gender Mainstreaming.

Für eine nachhaltige Verankerung von Gender Mainstreaming wurde im Jahr 2012 in der Geschäftsgruppe Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal beschlossen, die Thematik im Rahmen des Kontraktsystems der Dienststellen fortzusetzen. So formulierten die Dienststellen für das Jahr 2013 eigene GM-Ziele sowie entsprechende Maßnahmen für die Umsetzung.

Nach zwei erfolgreichen Kampagnen zur Sensibilisierung zum Thema Gender Mainstreaming folgte die konkrete Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien mit einem Handbuch. Es dient als digitales Nachschlagewerk mit Praxistipps und Checklisten. Ziel ist, dass bei der Planung, Durchführung und Bewertung von Maßnahmen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Geschlechter beachtet werden.