Cross Border Leasing: Ein Risiko für die Kommunalfinanzen. Eine finanzwissenschaftliche Analyse

In den letzten Jahren hat die Zahl von Cross-Border-Leasing (CBL)-Transaktionen zugenommen, womit es auch immer mehr ins öffentliche Blickfeld rückte. Viele begegnen dem Konzept jedoch mit großem Misstrauen. Vordergründiges Ziel dabei ist Realisierung einer Einnahme zur Sanierung der Haushalte, der Finanzierung konkreter Projekte oder der Konstanthaltung von Gebühren. Die Realisierung dieser Einnahmen basiert auf der Existenz von Anlagen, die sich meist in öffentlichem Besitz befinden und zumindest der Sicherstellung eines Teils der öffentlichen Daseinsvorsorge dienen. Im vorliegenden Beitrag werden die damit verbundenen Grundlagen und Risiken beleuchtet sowie ebenfalls die Vereinbarung mit dem Haushaltsrecht und die Rolle der Gemeindeaufsicht reflektiert.  

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen 27(2004), 4, S. 331-345
Jahr: 
2004
Bestellnummer: 
3482