# Wohnsymposium: Wohnpolitik zentral, regional oder kommunal?

Kompetenzen für die Wohnbaupolitik war das Thema des 57. Standard-Wohnsymposium am 23. Februar 2017. Im Zentrum stand die Frage, ob Kompetenzen für das Wohnen besser beim Bund, bei den Ländern oder bei den Gemeinden aufgehoben sind. Karoline Mitterer, Finananzexpertin des KDZ, gab dazu eine kritische Einschätzung zur Wohnbauförderung.

In Zukunft sollte es zu einer stärkeren Zusammenführung von Einnahmen- und Ausgabenverantwortung kommen, wie es mit der Verländerung des Wohnbauförderungsbeitrages teilweise erfolgt ist. Der Bund sollte die zentralen Rahmenbedingungen koordinieren und vorgeben. Wichtig wären jedenfalls eine aufgabenorientierte Mittelverteilung im Rahmen des Finanzausgleichs, um eine zeitgemäße Mittelausstattung der Länder – losgelöst von historischen Verhandlungsergebnissen – zu erreichen. Zentral wäre jedenfalls eine stärkere Steuerung mit Zielen, um einen effizienteren und effektiveren Mitteleinsatz zu gewährleisten.