# Projekt: CAF in Behindertenhilfeorganisationen

Die drei Institutionen: Lebenshilfe Bruck an der Mur, Ennstal und Leoben sind die ersten Behindertenhilfeorganisationen Österreichs, die Qualitätsmanagement mit dem CAF erfolgreich anwenden. Bereits 2014 startete mit dem Pilotprojekt – eines individuell angepassten CAF-Rasters für die Behindertenhilfe – die Erfolgsgeschichte. So zeigten sich bereits in der Pilotphase viele sinnvolle Synergien der drei Lebenshilfe Organisationen, wodurch sich freiwillige Kooperationen in vielen Bereichen (z. B. gemeinsame Produkte und Verkauf über die Billa-AG, Soziale Waldarbeit, gemeinsame Schulungen, erste Shared-Services) und sogar ein gemeinsamer Name „LH3“ ergaben. Auch wurden gemeinsame organisatorische Mindeststandards definiert. Damit bekannten sich die „LH3“ zur ständigen Weiterentwicklung ihrer Organisationen – ganz im Sinne eines ganzheitlichen Qualitätsmanagements.

Schlussendlich wurde der CAF in allen drei Lebenshilfen, unterstützt durch ExpertInnen des KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung, 2015 implementiert. Dabei zeigte sich, dass sich der CAF als Qualitätsmanagementinstrument auch für die Behindertenhilfe sehr gut eignet. Alle drei Institutionen erkannten durch den CAF-Prozess Stärken und Verbesserungspotenziale ihrer Organisationen und legten ambitionierte Maßnahmen zur Weiterentwicklung fest. Auch stieg die Motivation der MitarbeiterInnen durch den integrierenden CAF-Prozess, der MitarbeiterInnen, Führungskräfte und auch KundInnen auf einer Augenhöhe diskutieren lässt. Anfang 2016 strebt die „LH3“ auch das CAF-Gütesiegel an.