Personalmanagement - Wie Digitalisierung das Personalmanagement in den Kommunen beflügeln könnte.

Die Digitalisierung ist im Kommen. Welche Konsequenzen sie für die Art, wie wir zukünftig arbeiten, haben wird und ob sie zu Arbeitsplatzverlusten oder gar -gewinnen führen wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Klar ist aber, sie wird alle Bereiche einer Stadt oder Gemeinde unter Anpassungs- und Veränderungsdruck stellen. Und sie birgt Chancen, die nur genutzt werden können, wenn wir die Digitalisierung als einen gemeinsam gesteuerten Prozess begreifen und gestalten. Welche Konsequenzen

die Digitalisierung der Arbeitswelten in den Kommunen nach sich ziehen wird (Stichwort: andere/neue Arbeitsformen, andere Arbeitsmodelle, flexiblere Arbeitszeiten, aber auch neue/andere Kompetenzerfordernisse und Berufsbilder) und was die Digitalisierung für die Zahl der Arbeitsplätze in den Kommunen bedeutet, ist im Moment schwer abschätzbar.

Diesen Fragen möchte ich am Beispiel des Personalmanagements der Kommunen weiter nachgehen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Thema der Digitalisierung nicht die einzige Herausforderung ist, der sich das kommunale Personalmanagement stellen muss. Neben der Digitalisierung zwingt der demografische Wandel das Personalmanagement zur Neuausrichtung der Personalservices: erfahrene Generationen gehen und der Übergang muss wirksam gemanagt werden (Stichwort Nachfolgemanagement); mit den jüngeren neuen KollegInnen kommen neue und andere Anforderungen an das Arbeiten und die Unternehmenskultur in die Organisationen, auf die sich die Kommunen als ArbeitgeberInnen einstellen werden müssen.