Neu Erschienen: The Future of Europe

Cover The Future of Europe

[Februar 2018] Was braucht es, um Städte und damit Europa zu stärken und zukunftsfit zu machen? Neuerscheinung: The future of Europe - built on strong municipalities

Vor kurzem hat die Europäische Kommission die neue Strategie zur Erweiterung der EU um die Westbalkan-Länder präsentiert. Wir unterstützen seit 2014 Gemeinden des Westbalkans bei der Vorbereitung auf eine zukünftige Mitgliedschaft in der Europäischen Union durch Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, Dezentralisierung und Reform der öffentlichen Verwaltung.

Das BuchThe future of Europe - built on strong municipalities spannt den Bogen von den Auswirkungen der Europäischen Union auf Städte und Gemeinden in der EU zu den Herausforderungen der Europäischen Integration für die kommunale Ebene in den potenziellen Kandidaten- und Kandidatenländern des Westbalkans. Die Themen Subsidiarität, Gemeindefinanzierung, öffentliches Auftragswesen, Public Private Partnerships, Zugang zu EU-Förderungen etc. werden von Praktikern und ExpertInnen aus europäischen Städten beleuchtet.

Auch übergeordnete EU Initiativen und Politiken wie die EU-Städteagenda (Urban Agenda) oder die EU-Regionalpolitik werden thematisiert. Die Rolle der Städteverbände im EU-Integrationsprozess der Westbalkanländer bildet den zweiten inhaltlichen Schwerpunkt des Buches. Dahingehende Aktivitäten der Städteverbände in diesen Ländern werden ebenso vorgestellt wie konkrete Handlungserfordernisse für die Weiterentwicklung der Städte und Gemeinden in dieser Region .

Obwohl die Verhandlungen mit der Europäischen Union in den Zuständigkeiten der nationalen Regierungen liegen, muss die lokale Ebene von der Europäischen Kommission stärker einbezogen, informiert und unterstützt werden, um künftige Erweiterungen zu Erfolgsgeschichten zu machen.

Die Publikation ist ein Ergebnis des von der Austrian Development Agency (ADA) geförderten und von KDZ und Österreichischem Städtebund durchgeführten BACID-Programms "Building Administrative Capacity in the Western Balkans and the Republic of Moldova".