KDZ unterstützt Verwaltungsreformen in Mazedonien

Twinning-Projekt mit MazedonienIm EU geförderten Twinning-Projekt "Support to the Civil Service and Public Administration Reform in the Former Yugoslav Republic of Macedonia" entsendet das KDZ den E-Government-Experten Bernhard Krabina. Bisher hat er zum Thema Interoperabilität im E-Government, das insbesonderes rechtliche, organisatorische, semantische und technische Aspekte umfasst, zum "Semantic Interoperability Framework" beigetragen.

Semantische Interoperabilität bedeutet, dass sich Institutionen über gemeinsame Definitionen von "semantischen Objekten" verständigen. Also z. B., welche Daten über eine Person, ein Unternehmen oder ein KFZ als Mindestdatensatz zu erfassen sind. Hier gibt es auf EU-Ebene bereits spezifizierte Kernvokabulare, die in Mazedonien wiederverwendet und falls nötig erweitert werden können. Auch das Open-Government-Portal www.opendata.gov.mk ist ein Beispiel dafür, wie durch die Verwendung von Metadaten die Auffindbarkeit und Verständlichkeit der angebotenen Inhalte verbessert werden kann.

Demnächst stehen die ersten Erhebungen zum Thema Meldewesen und Wählerevidenz auf der Agenda.