#EU-Wissensnetzwerk Städtebund diskutierte Brexit in Baden

Welche Auswirkungen hat der Brexit auf die Europäische Union und auf Österreich und welche Lehren für die Zukunft können wir daraus ziehen? Darüber diskutierten Ende November die TeilnehmerInnen mit Paul Schmidt, dem Generalsekretär der Gesellschaft für Europapolitik (ÖGFE) beim 12. EU-Wissensnetzwerk Städtebund, zu dem diesmal die Stadt Baden eingeladen hat.

Obwohl die tatsächlichen Folgen noch nicht abschätzbar sind, war man sich darüber einig, dass die Europäische Union grundlegender Reformen bedarf, um Populismusdebatten und Renationalisierungstendenzen den Wind aus den Segeln zu nehmen und damit das Vertrauen der EU-Bürgerinnen und Bürger in ein gemeinsames Europa zurückzugewinnen. Ein weiterer Schwerpunkt widmete sich der neu gegründeten Nationalen Koordinationsplattform Europäische Stadt-und Stadtregionspolitik mit dem Österreichische Städtebund als zentralen Partner.

Ziel der Plattform ist es, anlässlich der Österreichischen EU-Präsidentschaft im 2. Halbjahr 2018 und hinsichtlich der zukünftigen EU-Kohäsionspolitik 2020+ Österreichs Kommunen und Stadtregionen auf EU-Ebene mehr Gehör zu verschaffen. Fördertechnisch wurde über aktuelle Projekteinreichungen in URBACT III und über das Programm Gesundheit für Wachstum informiert. Der Fonds Soziales Wien stellte darüber hinaus sein EU- Projekt CORE – Integration im Zentrum vor, das geflüchteten Menschen ab dem ersten Tag beim (Ein-)Leben in der Stadt unterstützen soll. Mit einer Führung durch das Beethovenhaus begab man sich zu guter Letzt auf die historischen Spuren der Europahymne.