# Big Data

Das Positionspapier zu Big Data in der öffentlichen Verwaltung definiert den Begriff so: „Big Data umfasst sämtliche Bemühungen, vorwiegend aber den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), zur Gewinnung von Erkenntnissen aus zumeist sehr großen, sich schnell ändernden und unterschiedlich strukturierten Daten.“ Das Verständnis von Big Data ist in der Öffentlichkeit jedoch noch verschwommen. Es gilt zu hinterfragen, was noch unter dem Schlagwort „Big Data“ subsummiert wird, außer technische Aspekte beschrieben. Eine neue Sichtweise auf Erzeugung, Nutzung sowie Förderung und Reglementierung von Daten ist notwendig, der auch den Eingang in die öffentlichen Verwaltungen findet.

Im Arbeitspapier, das am Österreichischen Städtetag 2017 vorgestellt wurde, werden die Begriffe abgegrenzt und ein Überblick der Themenbreite von Smart City bis Open Government für Politik und Verwaltung von Österreichs Städten geboten.

Weiters haben wir einen idealtypischen Muster-Datenkatalog für Daten aus Städten zur Verfügung gestellt. Er basiert auf bereits durch Österreichs Städte veröffentlichten Daten, ergänzt um weitere Datenquellen ausländischer Städte, aus Städtestatistiken, Ideensammlungen sowie dem Produkt- und Leistungskatalog von Städten und dient nun als Grundlage dafür, einen Überblick über die Daten der eigenen Stadt zu entwickeln.