Aufgabenreform und 45 Jahre KDZ

Das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung wurde 45 Jahre. Neben einem vergnüglichen Get-together boten wir am 16. Oktober auch einen inhaltlichen Teil mit dem Round Table Aufgabenreform schafft Perspektiven.

Die Tagung stand unter dem Titel Aufgabenreform schafft Perspektiven. Rund 60 Interessierte diskutierten über das Realisieren der Wirkungsorientierung, Aufgabenkritik, Leistungsanalyse und vieler anderer Themen, die wesentliche Punkte einer Verwaltungsreform bezeichnen. Auftakt dafür waren die Beiträge von Yvonne Kaufmann, Staatskanzlei, Kanton Aargau, Magistratsdirektor Martin Haidvogl, Stadt Graz und Peter Biwald, Geschäftsführer des KDZ.

Der Beitrag aus der Schweiz zeigte ebenso wie jener aus Graz, dass nur durch ein konsequentes, gemeinsames Festhalten an den Zielen und dem ständigen Überprüfen der Maßnahmen eine sinnvolle Reform umgesetzt werden kann. Ein zügiges Durchführen mit einem strikten Zeitplan ist dabei hilfreich. In der Diskussion kam jedoch deutliche Kritik, dass durch dieses disziplinierte Vorgehen wenig BürgerInnennähe möglich sei und BürgerInnenpartizipation nahezu unmöglich.

Das Präsidium, vertreten durch den Präsidenten Bürgermeister Matthias Stadler und der Vorstandsvorsitzende, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes, Thomas Weninger, lobten das gesamte Team des KDZ für die ausgezeichnete Arbeit. Das breite Betätigungsfeld wurde hervorgehoben, speziell das Verknüpfen von Wissenschaft und Praxis, die das wissenschaftliche Institut seit Jahren auszeichnet. Während des Get-together entstand im Anschluss ein Brainstorming-Bild, dass Impulse für den Staat 2020 darstellt: Ein Auftrag für das KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung in den zukünftigen Jahren diese Themen weiter zu entwickeln.