Ausgliederung und öffentlicher Dienst

Ausgliederung und öffentlicher Dienst

Der Autor widmet sich in seiner umfassenden Betrachtung dem Themenbereich der Ausgliederung von Staatsausgaben und ihrer oftmals weit reichenden Konsequenzen für die davon betroffenen öffentlich Bediensteten. Er beschäftigt sich intensiv mit den grundlegenden rechtlichen Fragestellungen der Ausgliederung, den Auswirkungen des EU-Rechts und der bisher in Österreich praktizierten Ausgliederungspraxis. Auf Basis einer Analyse der heterogenen rechtlichen Grundlagen von Ausgliederung wird versucht, typische Regelungsstrukturen zu identifizieren und die damit verbundenen rechtlichen Implikationen aufzuzeigen. Im Vordergrund steht dabei die Frage nach den verfassungsrechtlichen Vorgaben für die Ausgliederung von Staatsaufgaben auf selbständige Rechtsträger. Ein eigenes Kapitel widmet er den verfassungs- und gemeinschaftsrechtlichen Fragen der Personalüberleitung öffentlich Bediensteter auf den ausgegliederten Rechtsträger. Hier befasst er sich mit den unterschiedlichen Modellen der Personalüberlassung und -übernahme. Abschließend behandelt der Verfasser auch noch die Auswirkungen der Personalüberleitung, einerseits aus haushaltsrechtlicher und andererseits aus struktureller Sicht.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Wien: Springer 2006; 578 S.; Forschungen aus Staat und Recht, Bd. 149
Jahr: 
2006
Bestellnummer: 
A 902 0 016