Auftreten und innere Sicherheit

Menschen, die häufig vor Publikum reden müssen, dürfte die Nervosität, vor allem bei wichtigen Reden, durchaus bekannt sein. Gelegentlich geht diese Nervosität aber zu weit. Um dem Lampenfieber vorzubeugen bietet der Autor des vorliegenden Beitrags eine Checkliste mit Beruhigungsmöglichkeiten an sowie eine Anleitung für ein mentales Training, um Stress und Ängste zu bekämpfen. Als Grundlage wird erklärt, dass Stressreaktionen ein Überbleibsel unserer Vorfahren sind und vorwiegend dazu dienen, um möglichst schnell kampf- bzw. fluchtbereit zu sein. Vor Reden, Auftritten und dergleichen sind diese Körperreaktionen und Emotionen allerdings eher unangebracht und mehr hinderlich als hilfreich. Sobald sich Nervosität einstellt, stellt sich auch automatisch eine Reaktionskette ein. Gelegentlich reicht es, diese Kette einfach zu durchbrechen. Das geschieht in dem man sich nicht in negativen Zukunftsvorstellungen verliert, sondern in der Realität und Gegenwart bleibt und, im Volksmund gesprochen, einmal „tief durchatmet“ bzw. sich auf eine regelmäßige, ruhige Atmung besinnt.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Organisator 2004, 10, S. 22-24
Jahr: 
2004
Bestellnummer: 
3452