Aktuelle Regeln und Anwendungen des Haushaltswesens in Wien

Dieser Beitrag stellt einerseits die aktuellen Entwicklungen im Wiener Haushaltswesen dar, andererseits wird die Frage der Notwendigkeit zur Übernahme der Bundeshaushaltsreform für die Stadt Wien betrachtet. Hinsichtlich der eigenen Instrumente wird insbesondere auf die Themen Globalbudgets, Gender Budgeting, Deckungsfähigkeiten und Rücklagenbildungen eingegangen. Weiters werden die Themen Controlling, Kosten- und Leistungsrechnung, interne Leistungsverrechnung, Kontraktmanagement und Berichtswesen angerissen. Werner Sedlak schließt damit, dass sich die Kameralistik, seiner Meinung nach, gut mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten vereinbaren lässt und daher keine Notwendigkeit zur Übernahme der Bundeshaushaltsreform besteht.

Autor/Herausgeber: 
erschienen in: 
Das öffentliche Haushaltswesen in Österreich 51(2010), 2-4, S. 74-78
Jahr: 
2010
Bestellnummer: 
5056